Vermögensrechtliche Ansprüche in der Ehe

Ehegattenunterhalt & Vermögen

Vermögensrechtliche Ansprüche in der Ehe

Ist die Ehe in der Krise, aber noch nicht geschieden, können vermögensrechtliche Streitigkeiten zwischen den Ehegatten ausbrechen. Derartige Streitigkeiten können nicht im Aufteilungsverfahren abgewickelt werden (das geht erst nach der Scheidung), sondern sind im allgemeinen Zivilverfahren zu behandeln. Die Aufhebung eines Miteigentums kann durch eine  Teilungsklage erwirkt werden. Laufende Zinszahlungen für einen gemeinsamen Kredit können vom anderen Ehegatten grundsätzlich anteilig zurückverlangt werden. Die bestehenden Besitzverhältnisse können mittels Besitzstörungsklage abgesichert werden.

Rechtsprechung zum Thema

25.11.2015

Internationale Zuständigkeit und Aufteilung ehelichen Vermögens

Die von den Parteien 1991 in Dornbirn geschlosse Ehe wurde vom Amtsgerichts Eutin/Deutschland am 10. 3. 2011 geschieden. Mit der vorliegenden Klage begehrt der Ehemann die Übertragung von Eigentumsrechten an Liegenschaften in Österreich. weiterlesen
27.05.2015

Vertragliche Ansprüche in internationaler Ehe

Die Ehe der Parteien - beide sind deutsche Staatsangehörige - ist nach wie vor aufrecht, beim AG Schöneberg (Deutschland) ist seit 2011 ein Scheidungsverfahren anhängig; der Beklagte hat die eheliche Lebensgemeinschaft im Sommer 2011 verlassen. Die Klägerin begehrt Zahlung von 9.865,54, weil der Beklagte als Hälfteeigentümer und Mitkreditnehmer der Liegenschaft in Österreich zur Zahlung „zumindest [der] Hälfte dieser Beträge“ verpflichtet sei. weiterlesen
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