Scheidungsunterhalt

Ehegattenunterhalt & Vermögen

Scheidungsunterhalt

Der nacheheliche Unterhalt hängt vom Scheidungsverschulden ab. Folgende Hauptfälle lassen sich unterscheiden:


Zur Höhe: Der Unterhaltsanspruch des schuldlos Geschiedenen beträgt grundsätzlich 40 % des gemeinsamen Einkommens abzüglich des eigenen Einkommens; maximal aber 33 % des Einkommens des Verpflichteten (also so, als würde der Berechtigte nichts verdienen). Unterhalt nach Billigkeit beträgt ca 10-15%, Unterhalt wegen Kinderbetreuung oder langjähriger Ehe ohne Berufschancen beläuft sich auf 15 - 33 %. 


Rechtsprechung zum Thema

30.05.2017

Verjährung der Unterhaltsrückforderung

Der geschiedene Ehemann zahlte aufgrund einer einstweiligen Verfügung Unterhalt, um eine Exekution zu vermeiden. Die Verfügung wurde rückwirkend aufgehoben, der Mann klagte im Jahr 2006 auf Rückzahlung des Unterhalts. weiterlesen
28.11.2013

Exekution auf Unterhalt trotz Lebensgemeinschaft

Der geschiedene Ehemann [Kläger] hat sich in einem Vergleich (unter anderem) zur Leistung eines monatlichen Unterhalts von 638 EUR an die Ehefrau [Beklagte] verpflichtet; diesen Unterhalt leistete er bis einschließlich August 2011. Ab September 2011 stellte er die Unterhaltszahlungen mit der Begründung ein, dass die Beklagte in einer Lebensgemeinschaft lebe. weiterlesen
03.07.2013

Nachehelicher Unterhalt - keine "Luxusgrenze"

Der Ehemann erzielt ein Einkommen von mehreren hundert Millionen Euro jährlich. Die nach fast 50-jähriger Ehe geschiedene (verlassene) Ehefrau begehrt einen Unterhalt in der Höhe von 40% des Einkommens. weiterlesen
28.09.2011

Querulieren im Unterhaltsstreit - Bestellung eines Sachwalters?

Im Prozess des geschiedenen Ehemannes auf Herabsetzung des Unterhalts für die geschiedene Frau begann diese zu querulieren, wurde unhöflich und verließ schließlich die Verhandlung. Die Richterin bestellte ihr daraufhin einen Sachwalter. weiterlesen
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